BURKHARDT+WEBER AUF DER EMO 2019.

Hannover, Deutschland,

16. - 21. September 2019 | Halle 12, Stand D36

Ein Markenclaim, der gelebt wird.

Wo andere am Limit sind, fängt BURKHARDT+WEBER erst an. Dieser Slogan trifft auf den Reutlinger Maschinenbauer im EMO Jahr 2019 wieder ganz besonders zu. Die letzten zwei Jahre hatte sich das schwäbische Unternehmen darauf fokussiert, eine für seine Verhältnisse ungewöhnlich kleine Maschinenbaureihe zu etablieren. Auf der EMO ist nun wieder Zeit für die großen Bearbeitungszentren und das, was BW ausmacht – stark(e) individualisierte Bearbeitungszentren, die an die Anforderungen der Kunden angepasst sind.

In Reutlingen, am Flipchart stehend, ist das Konzept für die diesjährige EMO Messemaschine entstanden. Vom langjährigen Kunden wurde eine Maschine gesucht, welche besonders lange und schwere Werkzeuge bei großen Durchmessern handeln kann und gleichzeitig die hohen Anforderungen an Form- und Lagetoleranzen der Elektromotorengehäuse erfüllt – gedanklich wurde nach einer Vertikaldrehmaschine verlangt. Schließlich sollten Bohrtiefen von bis zu 1 100 mm bei Durchmessern von 680 mm zu realisieren sein und diese Werkzeuge bringen dann schnell über 75kg auf die Waage.

Die Lösung, die jedoch gemeinsam mit der EMOD Motoren GmbH gefunden wurde, lautete überraschend anders – ein leistungsstarkes, horizontales MCX-Bearbeitungszentrum mit einer Pick-up Station, für noch mehr Flexibilität und höhere Produktivität. Während der Messe kann man sich live einen Gesamteindruck vom ausgeklügelten System des Reutlinger Technologiepartners machen, denn BURKHARDT+WEBER ist inzwischen mehr als nur ein Maschinenhersteller. „Heutzutage ist mehr gefragt als Stahl und Eisen, vor allem bei den Großbearbeitungszentren, die oftmals eine bedeutsame und auch richtungsweisende Investition für den Kunden sind. In unseren Projekten geht es nicht nur um die Maschine, sondern vielmehr um ein ganzheitliches, zukunftsweisendes Konzept, das wir quasi als Systemlieferant ausarbeiten und anbieten sollen. Dazu gehören Themen wie Prozessoptimierung, integrierte Fertigung und selbstverständlich Digitalisierung.“, so Michael Wiedmaier, Vertriebsleiter bei BURKHARDT+WEBER.

Auch wieder dabei ist die smarte Datenbrille und das BW-VIEW. 2018 als Pilotprojekt und Zukunftsvision vorgestellt, hatte die geführte Wartung mittels der Mixed Reality Brille viel Zuspruch gefunden. 2019 ist aus der Vision ein fertiges Produkt geworden – mit Live-Call und Dokumenten-Management als erste konkrete Anwendungen. „Um einen bestmöglichen Eindruck der smarten Datenbrille zu bekommen, haben wir diese selbstverständlich im Eigenversuch getestet und konnten uns vom Mehrwert der Technologie überzeugen. Es kann gleichzeitig mit beiden Händen, kabellos, gearbeitet werden und vier Augen sehen einfach mehr als zwei. Komplexe Fehlerzustände können auch von eher unerfahrenen Maschinenbedienern gelöst und Sprachbarrieren einfacher überbrückt werden – das sind nur einige der vielen Vorteile, die wir für uns entdecken konnten.“, berichtet Hans-Jörg Hommel, Service-Leiter bei BW. Das smarte Service Konzept rund um BW-VIEW ist somit auch Teil des neuen BW-Service Centers, das zum 1. Juni 2019 live ging, und passt perfekt zum Motto „Mehr Zeit. Mehr Service.“.